Beste Stilltipps

Stillen leicht gemacht: Wir haben spannende Infos rund um die Muttermilch und hilfreiche Tipps für Euch, wie das Stillen klappt.


  • Den Säugling unmittelbar nach der Geburt anlegen! Die Zusammensetzung der Muttermilch verändert sich: In den ersten Tagen bis zum Milcheinschuss bildet sich Kolostrum, die Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine enthält. Später erst wird die Milch nahrhaft. Dabei ist sie zu Beginn einer Mahlzeit vor allem durstlöschend, gegen Ende fetthaltiger.
  • Muttermilch ist die beste Nahrung für Babys. Muttermilch besteht zwar zu 88 Prozent aus Wasser, enthält aber einige 100 für Babys wichtige Inhaltsstoffe.
  • Stillen ist gesund und fördert die Entwicklung: Durch die Muttermilch wird ein Baby vor Allergien und Virusinfektionen geschützt, außerdem die Entwicklung des Gehirns und des zentralen Nervensystems unterstützt.  Ausschließliches Stillen in den ersten 4 bis 6 Lebensmonaten fördert die spätere Gesundheit des Kindes.
  • Lege das Baby oft an! Das wirkt sich positiv auf die Milchbildung aus.
  • Manche Babys schlafen gerne beim Stillen ein und saugen sich förmlich fest – mit dem kleinen Finger löse am besten den Mund von der Brust. Wildes Anziehen schmerzt!
  • Immer mit dem Busen beginnen, an den das Baby bei der letzten Mahlzeit zuletzt angelegt wurde. Um Verwechslungen auszuschließen, einen Faden an den jeweiligen Träger knoten, eine Sicherheitsnadel anstecken oder auch einen Ring vom einer Hand zur anderen wechseln. Denn: Auch wenn man meint, man merkt sich die Reihenfolge – irgendwann vergisst man sie doch.
  • Das Kind immer dicht an den eigenen Körper anlegen: Der Mund soll die Brustwarze zur Gänze und noch den Warzenvorhof umschließen.
  • Je nach Vorliebe die angenehmste Haltung beim Stillen herausfinden: im Liegen, mit Stillkissen, im Sitzen, im Rückengriff, im Stehen.
  • Stillen und Job? Ja, das ist möglich. Wie, lest Ihr hier.
  • Mütterliche Ernährung: blähende Speisen wie Bohnen, Kohl, Sauerkraut meiden – eine einseitige Ernährung braucht man aber auch in der Stillzeit nicht zu sich zu nehmen! Achten Sie generell darauf, ob das Baby vermehrt Bauchweh hat, wenn Sie bestimmte Speisen essen – und lassen Sie diese Nahrungsmittel eine Zeitlang weg. Kräutertees sind gute Durstlöscher für Stillende, Kaffee und Schwarztee wenig geeignet.
  • Vorsicht mit Alkohol: Ein Gläschen dann und wann ist notfalls erlaubt, wenn Sie nicht darauf verzichten können oder wollen, allerdings sollten Sie das Baby nie nach dem Genuss von Alkohol stillen, Hochprozentiges ist auf jeden Fall zu vermeiden. Empfehlenswert: Generell auf Alkohol verzichten.
  • Nikotin: tabu!!
  • Probleme beim Stillen: Kein Grund zur Panik, wenn es mit dem Stillen nicht klappen sollte – auch mit Babynahrung wächst ein Baby heute gesund auf! Holen Sie sich Hilfe bei Stillberatungen bzw Hebammen.
  • Wunde Brustwarzen: Frische Luft an den Busen lassen, Tropfen der Muttermilch nach dem Stillen auf den Brustwarzen verreiben, Stilleinlagen meiden, weiterstillen, um einen Milchstau zu vermeiden, Creme aus der Apotheke auftragen.
  • Milchstau: Milch mit den Händen ausstreichen (harte Stellen!) – dies auch während des Stillens, vor dem Stillen warmen Waschlappen auflegen, nach dem Stillen kalte Umschläge, keinen einschnürenden BH tragen.
  • Extra-Bonus zur gesunden Ernährung: Stillen intensiviert die Beziehung zwischen Mutter und Kind.

FOTOS: pixabay.com

 

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  1. […] Muttermilch ist ein wahrer Wundertrank für Babys und viele Frauen möchten auch gerne stillen, sind aber unsicher und haben zudem viele Fragen.  […]

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