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Je aktiver, desto besser

Aktuelle Studie zeigt: Bewegung und Blutdruck hängen bei Kindern zusammen

Bereits bei Kindern beeinflusst körperliche Aktivität die Höhe des Blutdrucks, und es gilt: je aktiver, desto besser. Dies zeigt eine neue Studie (EU-Projekt IDEFICS), die sich mit der Auswirkung von körperlicher Aktivität und sitzendem Verhalten auf den Blutdruck von Kindern befasst.

Dr. Johann Böhmann, Chefarzt der Kinderklinik in Delmenhorst betont: „Ich kann aus meiner Erfahrung bestätigen, dass die Fälle von Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen zunehmen. Umso erfreulicher ist es, dass einfache Maßnahmen helfen, den Blutdruck nachweisbar zu senken. Hierzu zählt, dass wir die Kinder unterstützen, mit Freude körperlich aktiv zu sein.“

Stimulation der Blutgefäße

Die Ergebnisse der IDEFICS-Studie untermauern bisherige Untersuchungen, die eine günstige Wirkung von körperlicher Aktivität auf den Blutdruck zeigen. Demnach wird durch die körperliche Anstrengung die innere Zellschicht der Blutgefäße stimuliert, so dass die Gefäße erweitert werden und der Blutdruck sinkt.

Es hat sich gezeigt, „dass die Höhe des Blutdrucks in Kindheit und Jugend die Entwicklung von Bluthochdruck im Erwachsenenalter maßgeblich beeinflusst. Für eine langfristige Gesundheit ist es daher wichtig, frühzeitig ein gesundes Verhalten zu entwickeln. Hierzu gehört es zum Beispiel, bereits bei Kindern und Jugendlichen eine regelmäßige körperliche Aktivität zu fördern“, führt Dr. Augusto F. de Moraes von der YCARE-Forschungsgruppe (Youth/Child and Cardiovascular Risk and Environmental Research Group) der medizinischen Universität von Sao Paulo / Brasilien, aus.

Fotos: pixabay.com © cocoparisienne

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