Babyfoerderung

Frühförderung: guter Start für Babys!

Soll ich mein Baby / Kleinkind fördern? Und wie am besten? Diese Fragen beantworten wir Euch hier!

Wie fördere ich mein Baby bzw. Kleinkind?

Wie fördere ich mein Baby bzw. Kleinkind?

Die kleine Anna lieeeeebt Omas Brille! Und die Blätter, die sich im Wind bewegen! 🙂 Für Babys und Kleinkinder ist spannend, was für uns schon alltäglich ist. Die Welt ist so groß für sie und hält so viel Neues bereit. Da heißt es: auf Entdeckungsreise gehen. Zunächst wird das Spielzeug und alles beäugt, was in der Nähe ist, später robbt der Nachwuchs durch die Wohnung. Um tolle neue Dinge zu erkunden. Und meist auch gleich in den Mund zu stecken.

Dabei lernt das Kleine ununterbrochen. Es werden die Sinne des Babys geweckt und es lernt seine Fähigkeiten kennen. Inwieweit Intelligenz angeboren ist, sind sich die Wissenschafter nicht einig – dass aber in den ersten Jahren die Eltern und die Frühförderung eine wesentliche Rolle für die Entwicklung des Kindes spielen, ist unumstritten. Womit uns Eltern eine große Verantwortung zukommt, die wir ernst nehmen sollten.

Frühförderung, aber wie?

Die Förderung eines Kindes passiert in vielen einzelnen Schritten. Wenn das Kind auf die Welt kommt, ist das Nervensystem noch nicht endgültig entwickelt. Die vielen kleinen Verknüpfungen zwischen den einzelnen Nervenzellen, die erst das Denken, Handeln und Sich Bewegen ermöglicht, bilden sich erst in den ersten zwei Lebensjahren. (Babys lernen übrigens auch im Schlaf – hier mehr dazu.)

In dieser Zeit können die Eltern durch geistige Anregung, Sozialkontakte und ein großes Angebot an Bewegung die Grundlagen des Kindes für spätere (Schul-)Zeiten positiv beeinflussen. Insbesondere eine intensive Beziehung zur Mutter oder einer anderen Bezugsperson schafft die Basis für eine stabile Persönlichkeit. Auch gemeinsame Spiele zum Beispiel mit den Fingern stellen Nähe her.

Hautkontakt macht Babys schlau

  • Auch Hautkontakt zwischen dem Baby und den Eltern ist jetzt wichtig.
  • Bei der Babymassage kann sich das Baby entspannen und spürt die Nähe der Eltern.
  • Legt Euer Kleines auch öfter mal auf Eure nackte Haut. Wichtig: Deckt Euch in der kalten Jahreszeit dabei gut mit einer Decke zu.
  • Auch beim Baden wird gespielt und erforscht: Babys mögen Badeenten oder kleine Spielzeugboote.
  • Aber auch die Hände von Mama und Papa sind ganz schön spannend: Sie können im Wasser plantschen und dabei kleine Wellen und Lichteffekte zaubern. Das gefällt den Zwergen!

Was Babys sehen

Babys sehen in ihrer ersten Lebenszeit noch nicht so wie wir. Augapfel und Netzhaut sind nämlich noch nicht voll entwickelt. Aber schon im zweiten Lebensmonat beginnen Babys, räumlich sowie Farben zu sehen. Jetzt sind bunte Kuscheltiere in starken Nuancen interessant.

Aber auch wie sich die Blätter eines Baumes im Wind bewegen, sich im Licht spiegelnde Brillengläser auf der Nase eines Menschen und ähnliches werden spannend. Zeigt Eurem Kind die Umgebung und sprecht mit ihm darüber – dadurch lernt das Kind früh zu beobachten und bewusst wahrzunehmen. Denn: Babys sind sehr neugierig und wollen immer wieder Neues entdecken.

Dabei geht es in der ersten Zeit ums Be-greifen, Festhalten, in den Mund stecken. So sind die eigenen Hände spannend, aber auch die Finger anderer. Beim Festhalten entwicklen Babys erstaunliche Kräfte!

Besonders gern haben die Kleinen alles, was sich bewegt. Ein Mobile am Gitterbett macht ihnen Freude. Es gibt schöne fertige Modelle (auch mit Spieluhr) im Handel. Aber auch in der Nähe des Kindes aufgehängte Gegenstände wie Luftballons, Federn, bunte Papierfiguren wie Gesichter, bunte Kugeln, Glitzerfolie sind interessant – aber Achtung: unbedingt einen Sicherheitsabstand zum Bettchen einhalten , damit sich das Kleine nicht etwas holen kann, was ihm gefährlich werden könnte.

Sprachliche Entwicklung fördern

  • Auch Geräusche findet Baby spannend. Klimpert mit dem Schlüsselbund, spielt mit einer Rassel oder einem Glockenspiel. Eine Spieluhr macht lange Freude.
  • Die Förderung der sprachlichen Entwicklung ist jetzt wichtig. Mit Kinderreimen und Liedern kann man schon den Säugling faszinieren. Eine Kinderlieder-CD im Auto beispielsweise regt an zum Mitsingen – und ist für unmusikalische Eltern eine herrliche Alternative zum Selbersingen. Aber auch Pappbücher mit den beliebtesten Kinderliedern laden ein, die Welt der Musik neu für die Familie zu entdecken.
  • Nicht zu vergessen: Vorlesen! Das wird schnell zu einem schönen Ritual, vor allem vor dem Schlafengehen. Mama und Papa erklären und erzählen, was auf den Bildern zu sehen ist und bald schon werden aus kurzen Sätzen ganze Geschichten. Bilderbücher gibt es für alle Altersstufen und Interessen, wir stellen Euch hier unsere Lieblingsbücher vor!

Gemeinsame Bewegung

Bald schon erkennt das Baby seine Mutter und freut sich, sie zu sehen, aber auch andere Menschen – besonders lächelnde – findet das Kleine interessant. Probiert mal, wie Euer Baby Grimassen findet!

Auch sanfte Gymnastik fördert die Minis: Einfach die Arme und Beine leicht in die Hand nehmen und zart bewegen. Arme zur Seite und nach oben führen, vorne kreuzen, mit den Beinen radeln. Das macht Spaß und hilft dem Kind dabei, seinen Körper kennen zu lernen und seinen Platz im Leben einzunehmen.

Wichtig ist dennoch, dem Kind auch Ruhephasen zu geben und es zu fördern, aber nicht zu überfordern.

 

Fotos: ©  pixabay.com

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  1. […] dazu bei, dass Kinder weniger weinen und besser schlafen. Auch die Gesundheit der Kleinen und ihre Entwicklung sollen unterstützt […]

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