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Unsere liebste Kinderliedermacherin

Ich liebe Musik und meine Kinder auch. Wir hören Musik beim Kochen, Basteln, beim Lego bauen und manchmal auch zum Einschlafen. Musik begleitet uns sozusagen durch´s Leben und die Musik von Mai Cocopelli ganz besonders.

Ihr kennt das bestimmt: Eure Kinder wollen Musik (daheim, im Auto, im Urlaub …) und alle Kinderlieder, die ihr so auf Lager habt, sind entweder langweilig, nervig, schon tausdenmal gesunden oder alles zusammen. Es muss doch auch moderne Kindermusik mit Köpfchen geben, die Art von Liedern, die man auch als Eltern gerne hört oder mitsingt und die Kinder mit echter Musik und sinnigen Texten begeistert. Tja, für mich jedenfalls war die Entdeckung von Mai Cocopelli eine Offenbarung und ich bin meiner ehemaligen Nachbarin wirklich nach wie vor dankbar, dass sie uns vor zwei Jahren ihre CD „Mai Cocopelli und der kleine Yogi“ geliehen hat. Schon das erste Lied darauf hat meinen Kindern total gut gefallen und mich persönlich haben viele der Texte sogar sehr berührt. Auf jeden Fall war klar, dass wir mehr von dieser Musik brauchten und inzwischen haben wir alle CDs der österreichischen Kinderliedermacherin Mai Cocopelli daheim und hören sie rauf und runter. Seit einiger Zeit ist ihr neuestes Werk „Sing, kleiner Yogi“ erhältlich und ich freu mich total, dass ich Euch Mai ein bisschen näher vorstellen und drei CDs an Euch verlosen darf! 😀

  • Mai, wie bist Du zur Musik gekommen?

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    „Also mein erstes Lied habe ich bereits 1975 gesungen, als ich es an einem heißen Julitag sehr eilig hatte, auf die Welt zu kommen 😉 Doch meine musikalische Karriere hat eigentlich im Kindergarten begonnen, wenngleich man diese nach meinem ersten Kontakt mit einem Musikinstrument auch schon wieder beenden hätte können: Ich wollte und konnte die Flöte einfach nur nach meinem Gehör und nicht nach diesen winzigen Pünktchen auf verwirrenden Strichen spielen. Die Frustration war groß, doch Zauber der Musik glücklicherweise größer (lacht)!“

  • Wolltest Du schon immer professionell Musik machen? Und waren es von Anfang an Kinderlieder, die es Dir angetan hatten oder hattest Du wie so viele auch den Traum von der „ganz großen Bühne?“

    „Ich hatte schon in jungen Jahren ein Gespür für meinen Weg. Ursprünglich wollte ich aber gar nicht professionell Musik machen, sondern „Tante Ingrid“ aus der Fernsehsendung „Am dam des“ werden. Sie hat mich inspiriert, bereits als Volksschulkind eine Vision von mir zu entwickeln, deren Spur ich immer folgte: Ich sah mich singend und tanzend mit Kindern. Und so schrieb ich mit 15 Jahren mein erstes Kinderlied, wurde Kindergartenpädagogin und studierte an der Anton Bruckner Privatuniversität Elementare Musikpädagogik. Kinder waren mir immer schon das liebste Publikum, weil kaum jemand ehrlicher zeigen kann, wenn die Musik mitten ins Herz trifft aber auch, wenn es Zeit wird, zum Ende zu kommen.“

  • Du selbst spielst viele Instrumente - eines davon vielleicht ganz besonders gerne?

    „Ja richtig, ich spiele ein paar Instrumente: Studiert habe ich klassische Konzertgitarre und wenngleich ich mittlerweile keine klassischen Werke mehr spiele, so ist die damals erlernte Technik bis heute meine solide Basis. Flöte war mein erstes Instrument, welches mich dann gleich zum Akkordeon geleitet hat. Klavier spiele ich ebenso wie diverse Saiteninstrumente. Cello habe ich mal für zwei Jahre gelernt und die Indianerflöte „spielt mich“ undentführt mich dabei in ihre ganz eigene Welt. Zurzeit liebe ich zudem den Klang der Ukulele – wenn ich mir aber ein Lieblingsinstrument aussuchen dürfte, wäre es wohl die Harfe. Außerdem würde ich gerne richtig Schlagzeug spielen und unbedingt jodeln können – kann ja alles noch werden (schmunzelt) …“

  • "Sing, kleiner Yogi" ist deine zweite Yoga-CD - was verbindest du selbst mit Yoga?

    „Ich selbst bin über meine eigene Musik zum Yoga gekommen. Als ich meine erste Kinderyoga CD herausgegeben habe, war ich selbst noch keine praktizierende Yogini. Mittlerweile ist Yoga für mich meine tägliche Insel, von der aus ich in den Tag starte. Meine Grenzen zu spüren, diese auszudehnen oder einfach nur zu sein, im Atmen, in der Yogaposition oder im Entspannen, das gibt mir die Kraft alle Herausforderungen zu meistern. Und es inspiriert mich nach wie vor, Kinder und Familien mit meiner Musik auf diesem Weg der Achtsamkeit zu begleiten.“

  • Ist deine CD dazu gedacht, schon Kinder für Yoga zu begeistern? Weißt du, ab welchem Alter man mit Yoga beginnen kann?

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    „Mit meiner neuen CD möchte ich nicht nur Kinder für Yoga begeistern, sondern wende mich an die gesamte Familie. Yogazeit ist Familienzeit! Schließlich sind wir Eltern, ob wir es wollen oder nicht, die besten Vorbilder für unsere Kinder. Wie kann ich Kinder für Yoga begeistern, wenn ich die Eltern nicht mit im Boot habe? Darum ist meine Musik für so viele Altersgruppen zugänglich. Sie bildet eine Brücke – nicht nur zwischen den Generationen. Ich sehe sie auch als Brücke, über die Kinder und Erwachsene ins Reich des Yoga eintauchen können.
    Außerdem kann ich eine Tendenz erkennen: Ich treffe immer mehr ganz kleine Kinder, die schon den Sonnengruß mit mir machen und freue mich, dass Yoga für viele schon zum Leben gehört, wie Musik oder Sport. Unsere Kinderyoga CDs werden auch mit einem Poster geliefert, auf dem alle Yogaübungen von dem entzückenden kleinen Yogi vorgezeigt werden. Auf diese Weise können sich die Kinder auch ganz selbstständig die Yogaübungen aneignen.“

  • Bei Yogakursen denkt man eigentlich sofort an meditative Musik. Dürfen wir uns bei deiner CD trotzdem auf "Mai Powersongs“ - für die Dich ja viele so sehr lieben - freuen?

    „Auf der neuen CD ist alles zu finden, was das Herz begehrt: Es gibt herzerfüllende Lieder zum Beginn, lustige Aufwärmlieder, unglaublich kraftvolle Songs, die uns helfen wieder in die Balance zu kommen und zarte, feine Lieder zum Ausklang. War die erste CD wie ein „An-die-Hand-nehmen“ um zu zeigen, was Yoga sein kann, so ist diese CD voll und ganz dem Yoga-Genre gewidmet. Da finden sich meditative Mantras neben schwungvollen Liedern zum Tanzen. Interessanterweise liegt gerade in den ruhigen Liedern jede Menge „Cocopelli-Power“. Diese Kraft kommt auch aus den vielen Stimmen und wunderschönen Instrumentierungen, die sich auf der neuen CD „Sing, kleiner Yogi“ finden. Ich möchte helfen, dass Kinder auch die Kraft in ihrer Stimme erleben, wenn sie in unseren Gesang einstimmen.“


Neugierig geworden? Dann schaut Euch die symphatische Sängerin am allerbesten selbst an bzw. hört rein, in ihre wirklich tolle Kinderyoga-CD. Hier kommt das Lieblingslied meiner Kids (ab Minute 1:40 😉 ) – passt gut auf und dann schnell beim Gewinnspiel mitmachen!

 

Fotos: bySahlia

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