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Krank im Urlaub? Reiseapotheke nicht vergessen!

Hurra! Los geht´s! Die Ferienzeit hat begonnen und wir starten mit unseren Lieben in den Urlaub – nicht vergessen: die Reiseapotheke. Denn: Wir wollen die wohlverdiente Auszeit vom Alltag – auf der Strandliege, auf Almhütten oder wo auch immer es uns hinzieht – unbeschwert genießen. Doch es kann immer passieren, dass Kinder oder wir Eltern im Urlaub Fieber, Durchfall, Halsweh oder andere kleinere oder größere Erkrankungen bekommen.

Gewohnte Medikamente mitnehmen

BILD zu OTS - Mag. pharm. Raimund Podroschko, VizeprŠsident der …sterreichischen Apothekerkammer

Mag. pharm. Raimund Podroschko: Vorsicht vor unbekannten Medikamenten im Ausland.

Manchmal ist es an fremden Orten schwierig eine Apotheke zu finden. Unter Umständen kommt eine fremde Sprache dazu, die es schwer macht, das Krankheitsbild eindeutig zu schildern. Deshalb ist eine gut sortierte Reiseapotheke im Gepäck unerlässlich. Doch was gehört hinein?

Eine „Basis-Ausrüstung“, auf das Reiseziel abgestimmte und individuelle Medikamente. Je nach persönlichem Gesundheitszustand, etwa Allergien oder Anfälligkeit der Kinder für Ohreninfektionen, weiß man was unbedingt mit in den Urlaub muss. „Das gewohnte Medikament ist im Ausland manchmal nur unter einem anderen Namen bekannt oder im schlimmsten Fall, nicht erhältlich. Dann zu einem unbekannten Präparat zu greifen, kann ein Gesundheitsrisiko darstellen“, warnt Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Urlaubsziel beeinflusst Reiseapotheke

Neben Medikamenten, die regelmäßig eingenommen werden oder zu Hause oft im Einsatz sind, gehören die E-Card, medizinische Dokumente wie Impfpass, Diabetikerpass oder Allergiepass in den Urlaubskoffer. Je nach Destination bestimmte gesundheitliche Risiken bedenken.

Manche Medikamente sind verschreibungspflichtig, so die zur Malaria-Prophylaxe oder Antibiotika. Unbedingt: Die für die jeweiligen Regionen empfohlenen Reiseimpfungen überprüfen. Hilfreich beim Impf-Check oder der passenden Medikamenten-Auswahl sind in jedem Fall (Kinder-)Ärzte oder Apotheker.

Basics für die Reiseapotheke

  • (Blasen-)Pflaster, Verbandszeug, elastische Binde und Kühlkompressen
  • Schere, Pinzette
  • Wunddesinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe
  • Insektenschutz
  • Fieberthermometer
  • Elektrolytpräparat
  • Arzneimittel gegen: Reiseübelkeit, Verdauungsprobleme wie Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen; Schmerzen und Fieber; Allergien und Juckreiz; Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen
  • Augen-, Ohren-, Nasentropfen
  • Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen

Spezielle Medikamente für Kinder notwendig?

Die Reiseapotheke auf die Bedürfnisse der kleinen Urlauber abstimmen, d.h. die Präparate müssen für Kinder geeignet sein. Manche Kinder reagieren auf das Essen im Urlaubsort mit Durchfall oder Erbrechen. Fachleute empfehlen spezielle Elektrolytpräparate mitzunehmen. Damit wird ein „Austrocknen“ verhindert.

Tipps der Apothekerkammer zum Transport der Reiseapotheke

Medikamente sollen richtig transportiert werden.

  • Die Reiseapotheke möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt transportieren.
  • Bei Flugreisen: Die Hauptbestandteile der Reiseapotheke am besten ins Handgepäck geben (Achtung auf die Bestimmungen bezüglich Flüssigkeiten, Scheren etc.) und nicht in den Koffer, damit die wichtigsten Arzneimittel immer griffbereit sind.
  • Am Urlaubsort: Die Reiseapotheke am besten in einem dunklen, trockenen Kleiderschrank deponieren und keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Die Hitze ist kaum der Killer für empfindliche Substanzen. Sie reagieren sensibel auf zu viel UV-Licht bzw. auf Gefrierschrank-Temperaturen.

Sonnenschutz nicht vergessen! 

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Gerade im Sommer muss die Haut vor Verbrennungen geschützt werden. Es gibt eine große Auswahl an Sonnenschutzmitteln in verschiedenen Stärken, abgestimmt auf Hauttyp und je nach Vorliebe als Lotion, Gel oder Spray. Insbesondere bei Kinderprodukten kann man solche mit mineralischen Sonnenschutzfiltern wählen.

Bei Hautrötungen: Ein kühlendes Gel gegen Sonnenbrand lindert die Beschwerden und hilft der Haut sich zu regenerieren.

 

Fotos: © Österreichische Apothekerkammer, pixabay.com 

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