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Blog - Aktuelle Neuigkeiten
4. Mai 2020-von Marion Breiter-O'Donovan-in (Schatzkammer), Freizeit, Gesundheit, Kosmetik, Produkttests, Reisen

Gut geschützt ans Wasser

„Vorsicht ist besser als Nachsicht!“ – Dieser Spruch ist speziell beim Thema Sonnenschutz sehr passend. Denn weißer Hautkrebs nimmt rasant zu und wird nach wie vor unterschätzt. Wir stellen Euch eine vegan Sonnencreme vor, die ohne Nanopartikel und Octocrylene sowie mit innovativer Rezeptur hautschonend und optimal vor möglichen Spätfolgen starker UV-Strahlung schützt!

Auch wenn wir derzeit noch nicht wissen, ob wir diesen Sommer das Meer sehen werden: Die Badesaison steht vor der Tür und zum Glück gibt es in Österreich unzählige schöne Seen und tolle Freibäder – irgendwo werden wir mit Kids also an heißen Tagen sicher Abkühlung finden. 😉 Doch aufgepasst, für Binnengewässer gilt ebenso wie fürs Meer: Wasseroberflächen reflektieren das Sonnenlicht und verstärken damit die UV-Strahlung fast ums Doppelte! Je empfindlicher der Hauttyp, desto rascher droht – ungeschützt – ein Sonnenbrand.

Was Kinderhaut jetzt braucht

Dr. Dr. Gerald Rehor

Kinderhaut ist wie viele wissen dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen. Und die Spätfolgen bei Sonnenbrand können dramatisch sein: „Je intensiver die UV-Strahlung, der man in jungen Jahren ausgesetzt war und je mehr Muttermale die Haut aufweist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, später an schwarzem oder weißem Hautkrebs zu erkranken – das ist erwiesen und diese Erkrankungen nehmen auch seit Jahren zu!“, warnt der Vorarlberger Hautarzt Dr. Dr. Gerald Rehor.

Daher ist Ursachenvermeidung angesagt. Speziell für hellhäutige Typen und natürlich für die sensible Haut von Kindern ist sicherer Sonnenschutz einfach eine Frage von Vernunft und Verantwortung!
Hautspezialist Rehor, der die erfolgreiche, bereits vegan zertifizierte Kinder-Sonnenschutzserie des deutschen Herstellers Paedi Protect AG maßgeblich entwickelt hat ergänzt: „Da Kinderhaut dünner und empfindlicher ist als die Erwachsener, braucht es einen hohen Lichtschutzfaktor wie LSF 50 bzw. 50+ und regelmäßiges Nachcremen. Wichtig ist, dass es keine zusätzlichen Konservierungs- und unnötigen Zusatzstoffe gibt, die das Allergiepotential erhöhen.“ 

Am Meer sollte guter Sonnenschutz nie fehlen!

Keine Nanopartikel, keine Octocrylene

So schützt etwa bei der Meeressonnencreme LSF 50+, die man ebenso gut beim (Sonnen)Baden an und in Seen anwenden kann und auch soll, ein hochwirksames Filtersystem zuverlässig vor schädigender UVA/UVB-Strahlung. Dr.Dr. Rehor: „Auf Nanopartikel wurde bei der Rezeptur bewusst verzichtet. Denn diese können bei geschädigter Oberhaut (z.B. Sonnenbrand, Entzündung) ins Blut gelangen und dessen Zusammensetzung verändern.“ Auch Octocrylene hat man vorsichtshalber nicht beigefügt. Denn dieses steht in Verdacht, die menschlichen Sexualhormone zu beeinflussen und Allergien auszulösen, weswegen es in Japan in Kosmetika bereits verboten ist.

Für sicheren Sonnenschutz sind auch zwei weitere Aspekte relevant.
1. „Beim Sonnenschutzmittel geben sich viele zu sparsam und tragen zu wenig auf“, erläutert Dr. Dr. Rehor: „Als Faustregel gelten 2 ml pro cm2. Ein Erwachsener sollte sich also mit rund 40ml eines Sonnenschutzmittels mit hohem Lichtschutzfaktor am ganzen Körper schützen.“ Umgerechnet auf eine Tube mit 120 ml bedeutet das bei einmal täglichem Eincremen eine Reichweite von 3 Tagen. Die meisten aber kommen mit einer Tube dieser Größe einen ganzen Urlaub aus, verwenden also zu wenig.

2. Die Verwendung von Sonnenschutz-Restbeständen aus dem Vorjahr ist riskant. Einmal geöffnet, haben UV-A und UV-B-Filter nur mehr eine Haltbarkeit von wenigen Monaten, was auch an der Verpackung ersichtlich ist. Je länger die Creme geöffnet ist, desto schwächer wird der schützende UV-Filter.

Mit gutem Sonnenschutz lässt es sich am Meer genießen!

Häufige Missverständnisse bei Sonnenbrand-Vermeidung

  1. Hose und T-Shirt sind allein kein zuverlässiger Sonnenschutz, wenn das textile Gewebe nicht einen UV-Protektionsfaktor (UPF) von mindestens 30 aufweist.
  2. Selbst Cremes mit sehr hohem Lichtschutzfaktor sollte man – je nach Hauttyp – bei stundenlangem Aufenthalt im Freien wiederholt auftragen.
  3. Auch ein hoher Lichtschutzfaktor ist kein Freibrief zum „Braten“: Sonnenschutzmittel bewahren zwar bestenfalls vor Hautkrebs und UV- bedingter Hautalterung, jedoch nicht vor Infrarotstrahlung. Da diese Wärmestrahlung die Haut stark belastet, sollte man sich trotz gutem Sonnenschutz nur in vernünftigem Ausmaß der Sonne aussetzen.

Statistiken sprechen für sich: „Die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, was nicht nur, aber vor allem auf die drastische Zunahme von hellem Hautkrebs (Basaliome und Spinaliome) zurückzuführen ist“, gibt Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld von der Hautklinik am AKH-Wien zu bedenken. Bereits an die 30.000 neuer Fälle sind hierzulande jährlich zu verzeichnen. Da heller Hautkrebs seltener zu Metastasen neigt als das Melanom, der schwarze Hautkrebs, werden die Hautveränderungen oft lange ignoriert oder unterschätzt, warnt der Experte: „So wächst etwa das Basaliom lokal zerstörend und kann im fortgeschrittenen Stadium die Entfernung größerer Gewebsareale erfordern.“

Wir jedenfalls finden, dass eine gute Sonnenschutzcreme wie etwa die Meeressonnencreme von Paediprotect Fixstarter im Urlaubsgepäck oder der Badetasche sein sollten. Und daher verlosen wir aktuell 5 Meeressonnencreme-Sets inkl. Plüschfigur Pauli an Euch – hier (KLICK!) könnt Ihr mitmachen!

Fotos: Hersteller, Pexels.com

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