Babysitter

Kinderbetreuer – wie findet man sie?

Mama / Papa müssen arbeiten oder brauchen eine Auszeit – und die Kids? Brauchen einen guten Kinderbetreuer!

Das Leben der Eltern wird vor allem beim ersten Kind völlig auf den Kopf gestellt. Und die täglichen Herausforderungen nehmen kein Ende. Da wächst der Wunsch nach einer Pause und die Eltern machen sich auf die Suche nach einem guten Kinderbetreuer. Um sich einmal in Ruhe hinzusetzen oder ein Buch zu lesen. Oder um mit Freundinnen zu tratschen. Etwas mit dem Partner zu unternehmen. Oder  um Hobbys und Freizeitaktivitäten nachzugehen.

Wie findet man eine gute Kinderbetreuung? Das ist oft die Frage …

Wie findet man eine gute Kinderbetreuung? Das ist oft die Frage …

Komplizierter wird es, wenn beide Eltern arbeiten oder wenn die Kinder bei nur einem Elternteil leben. Davon kann ich selbst ein Lied singen … Manchmal zählen meine Kinder die Babysitter, die wir hatten. Aber es gelingt nicht. Denn an viele können wir uns gar nicht mehr erinnern. Es war nicht einfach einen Kinderbetreuer zu finden. Ich habe immer gearbeitet, das war mir wichtig und es war notwendig. Sonst hätte ich als Alleinverdienerin nicht für meine Familie sorgen können. Also gab es die Möglichkeit nur bei den Kindern zu bleiben nicht.

Leihoma oder Babysitter? Das kommt auf die Bedürfnisse der Familie an.

Leihoma oder Babysitter? Das kommt auf die Bedürfnisse der Familie an.

Aber es war mir immer total wichtig, meine Kinder in meiner Arbeitszeit bestens betreut zu wissen. Kindergärten haben oft nicht die notwendigen Öffnungszeiten. Vor allem wenn man wie wir am Stadtrand wohnt. Kinder werden krank –  und das häufig. So oft kann man nicht Pflegeurlaub nehmen. Als die Kinder ganz klein waren, wollte ich sie nicht in die Krippe geben. Also was dann?

Kinderbetreuung finden

Es ist wichtig ein tragfähiges Modell für die Anforderungen der Familie zu finden. Und am besten eines mit einer doppelten Absicherung. Denn sollte ein Babysitter krank sein oder das Kind nicht in den Kindergarten gehen können, muss rasch eine andere Lösung gefunden werden. Im Idealfall betreuen Großeltern, Tanten, Onkeln mit Freude den Nachwuchs. Viele sind aber noch so jung, dass sie selbst arbeiten und nicht so viel Zeit haben. Oder sie holen nach, was sie in ihrer Jugend versäumt haben: Großeltern von heute sind oft verplant. Sie reisen um die Welt, sporteln oder treffen Freunde, etc.

Gute Kinderbetreuer sind eine Bereicherung für das Kind.

Gute Kinderbetreuer sind eine Bereicherung für das Kind.

Solange Betreuung für einzelne Stunden gesucht wird, ist es einfacher. Gerne stehen Babysitter, StudentInnen, Leihomas oder –opas zur Verfügung. Manchmal betreut auch ein Jugendlicher aus der Nachbarschaft oder Bekanntschaft gerne fallweise die Kinder. Augen und Ohren offen halten, dann ergeben sich manchmal gute Kontakte für die Kinderbetreuung. Wenn nicht, sucht man am besten über die diversen Jobbörsen im Internet. Wohnt man in der Stadt, ist das Angebot an Kinderbetreuung groß. Am Land ist es etwas schwieriger.

Auswahl der Kinderbetreuer

Bleibt die Frage: Wie wähle ich den / die richtigen Kinderbetreuer/in aus? Wichtig ist , dass sich Eltern und Kinder mit der Wahl der Betreuungsperson wohl fühlen.

  • Nehmt Euch Zeit, denjenigen / diejenige näher kennen zu lernen.
  • Ein ausführliches Kennenlern-Gespräch mit einem Besuch, bei dem der „Neuling“ mit dem Kind spielt, verbinden. Am besten solange Mama oder Papa in der Nähe sind. Dann wird das Vertrauen des Kindes und der Eltern zur Betreuungsperson größer.
  • Achtet genau darauf, wie der Nachwuchs auf die Person reagiert. Oft haben Kinder noch viel feinere Sensoren für Menschen als wir Erwachsene.
  • Und letztlich ist alles eine Frage der Sympathie. Ist die Betreuungsperson dem Kind nicht angenehm, wird es sich schwer an sie gewöhnen und die Zeiten, die es mit ihr verbringen soll, werden belastet sein. In dem Fall ist es besser, sich gleich nach jemand anderem umzusehen.

Die Bedürfnisse der Familie

Bevor Ihr Euch auf die Suche macht, definiert klar Eure Bedürfnisse:

  • Für welches Ausmaß bzw. für welche Zeiten sucht Ihr Kinderbetreuung?
  • Wollt Ihr Euer Kind lieber zu Hause oder außerhalb betreuen lassen?
  • Soll das Kind von einer Einzelperson oder im Rahmen einer Institution betreut werden?
  • Wie viel darf die Betreuung maximal kosten?
  • Welche Altersgruppe bevorzugt Ihr?
  • Soll Euch der Babysitter auch bei der Hausarbeit unterstützen?
Spaß mit dem Kinderbetreuer: Kinder können von einer liebevollen Person profitieren.

Spaß mit dem Kinderbetreuer: Kinder können von einer liebevollen Person profitieren.

Eingewöhnung mit dem Babysitter

Je nachdem, welche Bedürfnisse man selbst hat, sollte man sich für die eine oder andere Betreuungsform entscheiden – darüber aber nie vergessen, dass in allererster Linie das Kind glücklich sein soll. Plant eine Eingewöhnungsphase mit langsamem Kennenlernen ein. Lasst den Babysitter, die Leihoma nicht gleich stundenlang mit dem Kind allein, sondern bleibt zunächst dabei, geht dann in ein anderes Zimmer, dann schnell mal einkaufen und bleibt schrittweise immer länger weg.

So wird das Kind den Betreuer – schneller oder langsamer, das kommt auch auf den Charakter des Kleinen an – ins Herz schließen. Und eine zusätzliche Bezugsperson gewinnen. Lasst die Betreuer ihre Vorlieben und Interessen einfließen, dann wird die Zeit mit ihm für das Kind zur Bereicherung …

 

 

 

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