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Psst … Vatertag!

Auf den Ehrentag der Mamas kann man eigentlich fast nicht vergessen. Vor allem auch, weil diverse Schokoladehersteller und sogut wie jeder Blumenhändler schon Wochen vorher auf diesen ganz bestimmten Sonntag aufmerksam machen. Aber wie sieht´s mit dem Vatertag aus?

Wenn ich ehrlich bin, trage ich mir sowieso alles in den Kalender ein, weil sonst wahrscheinlich sämtliche Einkaufslisten, ToDo´s für die Arbeit oder Aktivitäten im Kindergarten vergessen würde. Außerdem mag ich Listen gerne, bzw. wenn ich darauf eingetragene Punkte abhaken kann 🙂

Daher steht bei mir natürlich auch der Vatertag farblich markiert drin und ich vergesse nicht – ohne meinen Kalender allerdings muss ich zugeben, dass es vielleicht sogar passieren könnte. Irgenwie hat dieser Tag doch immer den Beigeschmack, nur kreiert worden zu sein, damit sich die Väter nicht benachteiligt fühlen. Dabei verdienen sie es genauso wie wir Mütter, dass man ihnen Liebe und Dankbarkeit zeigt.

Mein Sohn hat das Glück, in einen sehr engagierten Kindergarten zu gehen, wo für Anlässe wie Mutter- und Vatertag etwas Kleines gebastelt und – was ich persönlich noch viel schöner finde – ein kleines Gedicht und Lied „einstudiert“ werden. Schon beim Muttertag konnte ich mich kaum beherrschen, als mein knapp Vierjähriger auf seinem Frühstücksstuhl saß und mir mit treuherzigem Blick sein Lied vorsang. Es geht wie bei allen Geschenken nicht darum, was sie kosten, sondern was sie vermitteln – an die „Kleinigkeiten“, die wir jetzt bekommen, werden wir uns wohl ewig erinnern und ich bin realistisch genug, um nicht in zehn Jahren noch immer selbstgesungene Lieder zu erwarten (ich lasse mich diesbezüglich aber sehr gerne überraschen!).

Aber zurück zum Vatertag: Ich möchte meinen Kindern auch sagen und zeigen, wie froh ich bin, dass ich genau ihren Papa als meinen Mann habe. Dass ich ohne ihn niemals so glücklich wäre, niemals so wunderbare Kinder hätte und auch niemals ein so aufgeräumtes Heim.
Ja, ganz ehrlich, mein Mann ist tausendmal ordentlicher als ich. Er kann besser Wäsche falten. Er kann die Badspiegel komplett ohne Schlieren putzen (eine der letzten ungeklärten Rätsel der Menschheit: WO kommen die Schlieren immer wieder her?!).
Er bringt mich zum Lachen. Immer.
Er spielt, bastelt und tobt mit unseren Kindern. Er trägt sie, wenn sie müde sind und schiebt Roller/Laufrad, wenn sie nicht mehr treten wollen.
Er packt bei Ausflügen einen riesigen Rucksack mit allem, was wir brauchen und denkt an Verbandszeug und Lippenpflege für mich.
Er weiß fast immer, wo mein Schlüssel ist. Oder mein Handy.
Er liebt mich, obwohl ich selbst die zuletzt genannten Punkte meist nicht weiß.
Er ist wirklich mein Fels in der Brandung und ermöglicht mir durch seine aktive Hilfe, wieder Teilzeit zu arbeiten, was mir großen Spaß macht.

Ich sage ihm all das nicht nur am Vatertag, weil er es viel öfter verdient und weil er selbst mir auch oft Komplimente macht, was ich sehr genieße und schätze. Aber ja, ich werde den Sonntag mit den Kindern und ihm zelebrieren. Weil es schön ist, wenn einem ein Tag gewidmet wird und sich mal alles um einen dreht – gerade als Eltern(teil). In diesem Sinne: Lasst es Euch gut gehen, Ihr wunderbaren Väter da draußen! Danke für Eure Unterstützung.

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Ach ja, unseren Garten betreut mein Mann übrigens auch, allerdings hat er da kleine Helfer … 😀

P.S. Mein Mann nascht nicht, also gibt es bei uns keine Torte und nichts Süßes. Aber wir werden wahrscheinlich Grillen, denn das lieben bei uns sowohl beide Männer als auch beide Mädels … 🙂

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