Schmuck mit Mission

Meine Begeistertung für (Kinder)Schmuck ist ja kein Geheimnis. Diesmal möchte ich Euch aber eine junge Dame vorstellen, deren Ketten noch viel mehr können, als hübsch auszusehen!


Es war einmal … eine Australierin namens Natalie, die nach Südafrika reiste und neben all der Schönheit, die dieses Land zu bieten hatte, auch die Schattenseiten sah: Arme, unterernährte (Klein)Kinder ohne Hoffnung auf Schulbildung oder, wenn man es ganz extrem ausdrücken will: ohne Hoffnung auf irgendetwas. Als sie wieder daheim war, ließen sie die Bilder in ihrem Kopf nicht mehr los und sie rief ein Projekt ins Leben: Jambo Mtoto. Das bedeutet “Hallo Baby” auf Swahili und ich finde den Namen sehr passend, denn es geht genau und einzig und alleine darum, Babys und Kindern in Afrika zu helfen. Natalies Ziel ist es, mit dem Verkauf ihrer in liebevoller Handarbeit hergestellen Ketten Projekte zu unterstützen, die Kindern eine Ausbildung ermöglichen oder dabei helfen, ihnen ein besseres Leben zu gewährleisten. Armut und Krieg sind in Afrika allgegenwärtig und ohne Ausbildung oder Hilfe bleibt für einen Großteil der afrikanischen Kinder schrecklicherweise nach wie nur der Ausweg, sich ihr Leben irgendwie durch Betteln oder Prostituion zu “finanzieren”.

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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich, seitdem ich selbst Mama bin, noch sensibler auf alle Themen reagiere, die mit Kindern zu tun haben. Wenn ich mir überlege, wie gut wir es haben – wie gut es unsere Kinder haben! – dann macht es mich umso mehr betroffen, wenn ich mir überlege, wie schlecht es vielen Müttern und deren Kindern in anderen Ländern geht.
Ich frage meine Kinder morgens “Wollt ihr lieber Brötchen, Müsli oder Obstsalat zum Frühstück?”, während viele Mütter abends gar nicht wissen, was oder ob es am nächsten Tag überhaupt etwas zum Frühstück geben wird.
Wir gehen einkaufen und meine Kinder suchen sich ewig neue Zahnbürsten und -pasten aus, während andere Kinder so etwas noch nie gesehen haben.
Meine Kinder freuen sich über Kleidung in ihren Lieblingsfarben und mit Dinosaurier- oder Katzenaufdruck, während viele Kinder noch nie ein ganz eigenes, nur für sie gekauftes Kleidungsstück besessen haben.
Ich könnte diese Liste wahrscheinlich noch seeehr lange weiterfrühren, was ich aber wie schon erwähnt sagen möchte ist: UNS GEHT ES SO GUT!

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Daher finde ich es wunderbar, dass sich Natalie überlegte, wie sie helfen kann und anfing, entzückende, handbemalte Ketten aus Holz anzufertigen. Inzwischen gibt es sie in vielen verschiedenen Farben, mit Obst-, Wölkchen- oder Tier-Anhängern. Auch für Mamas hat sie einige Ketten im Programm, in schlichten Farben und hübschen Designs. Außerdem gibt es inzwischen auch Schals und Ohrringe, das Sortiment vergrößert sich ständig. Die Kinderketten sind auf ale Fälle wirklich zum Verlieben und weil ich weiß, dass Natalie 100% der Einnahmen des Verkaufs an Institutionen weitergibt, die sich nachhaltig und langfristig um die Zukunft der Kinder kümmern, habe ich ihr spontan € 150 überwiesen. Als sie sich überschwänglich bedankte und mir mitteilte, dass von diesem Geld vier kleine SchülerInnen eing ganzes Jahr (!) lang unterrichtet werden können, kamen mir wirklich die Tränen.

Das Zuckermädchen und ich jedenfalls tragen unsere Jambo Mtoto Ketten mit besonders viel Stolz und ich möchte, dass möglichst viele Mamas von Natalie und ihrem Herzensprojekt erfahren. Eine Kette kostet ca. € 18 und ganz ehrlich: Wie schnell gibt man sonst € 20 für Kleinigkeiten aus? Wie oft braucht man Geschenke oder Aufmerksamkeiten für (Kinder)Geburtstage oder andere Anlässe? Wie regelmäßig spendet man Geld und weiß dann tatsächlich, was demit geschieht? Na eben!
JEDE Kette, JEDER Schal und JEDES Paar Ohrringe zählen.
Mit dem Geld werden Schulen gebaut, Nahrungsmittel besorgt, die Infrastruktur vor Ort aufgebaut und vieles mehr. Natalie selbst sagt über ihre Ketten: “Ein kleines Geschenk für Euch, ein großes Geschenk für Andere!”. Ich finde, das bringt es auf den Punkt. Wer will, kann auf Natalies Facebookseite mitverfolgen, was mit den Einnahmen von Jambo Mtoto umgesetzt wird – ich jedenfalls habe sicher nicht das letzte Mal etwas bei ihr bestellt … 🙂
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Fotos: Jambo Mtoto

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