Ich weiß ja nicht, wie es bei Euren Kindern ist, aber meinen Kindern sieht man meist schnell an, ob ihnen ein Spiel gefällt oder nicht. Egal, wie toll oder pädagogisch wertvoll ICH ein Spiel vielleicht finde – der kleine Panda und das Zuckermädchen spielen regelmäßig mit genau den Spielsachen, die SIE eben ansprechend finden.

Neben Lego, Puppen und Schleich Tieren sind bei uns auch immer mehr Brettspiele gefragt. Klar, mit knapp sechs und knapp vier Jahren kann man ja auch schon “richtige Spiele” spielen 😉 Schon beim Aufbauen der Spielfläche sind meine beiden meist sehr aufgeregt und natürlich auch vorfreudig gespannt …

Eines unserer aktuellen Lieblingsspiele möchten wir Euch heute vorstellen – es nennt sich “Mucca Pazza”. Der Name allein macht Kinder neugierig, denn er verrät noch gar nicht, worum es geht. Auf dem Karton, in dem sich das Spiel verbirgt, sieht man einige verrückte Tiere und warum die so aussehen, wie sie eben aussehen, muss ich natürlich auch erzählen, das kam nämlich so: Die schusselige Kuh “Mucca Pazza” (AHA! 😀 ) vom Planeten „Kuhpiter“ hat beim Teleportieren versehentlich auf den falschen Knopf gedrückt und nun sind Kopf, Körper und Beine ihrer tierischen Freunde so richtig durcheinander geraten. Je nachdem, wie man die Tier-Körperteil-Karten auflegt, entstehen also ganz neue Gattungen wie zum Beispiel ein “Frodraffe” (Frosch – Drache – Affe). Ziel des Spiels ist, durch Verschieben der Körperteile wieder die “richtigen” Tiere entstehen zu lassen. Man kann also sagen, dass die bei den meisten Kindern sehr beliebte Idee vom zusammensetzen diverser Teile bzw. in diesem Fall Tiere mit Mucca Pazza als Tischspiel vorliegt.
DSC_1727Neben der wirklich witzigen Idee gefällt uns sehr, dass das Spielmaterial stabil ist (Karton) und sich auch supereasy und schnell zusammenbauen lässt – nichts ist lästiger, als ewig auf den Spielstart zu warten … Die Steckverbindungen für die Führung der Karten mussten wir wirklich nur beim allerersten Spiel zusammensetzen, seitdem halten sie. Weiters mögen wir, dass es zwei Varianten gibt, dieses Spiel zu spielen.
Spielt man die “einfache” Variante, wird einfach eine Hälfte der Spielfläche nach hinten gefaltet und es werden nur fünf Tiere (bzw. deren Körperteile) so in die Schiebeflächen gelegt, dass sich keine Übereinstimmung ergibt, sie also “falsch” aussehen. Für jedes Tier gibt es zusätzlich 3 Tierkarten, die verdeckt neben dem Spielbrett hingelegt werden. Nun wird bis zu dreimal jeweils eine Karte nach links oder rechts aus der Schiebeleiste geschoben und an der anderen Seite wieder eingesetzt – der Spieler, der an der Reihe ist, kann also selbst entscheiden, in welche Richtung er die Tierteilkärtchen schiebt. Wenn man es nach drei Spielzügen (oder früher) geschafft hat, ein Tier richtig darzustellen, darf man die Tierkarte behalten, das ist dann praktisch die “Gewinnkarte”. Wenn man es nicht schafft, muss man sie wieder umdrehen und der nächste Spieler ist dran. Dieser darf dieselbe Karte umdrehen oder eine andere. Wenn alle verdeckten Karten umgedreht bzw. “gelöst” sind, endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Karten (= den meisten richtig zusammengesetzten Tieren) hat gewonnen. Zusätzlich gibt es noch eine Geisterkarte – wenn man die aufdeckt, darf man ein Tier nach Wahl zusammensetzen.DSC_1742

Die schwierigere Variante für Ältere wird mit dann mit zehn Tieren, größerer Spielfläche und ohne Geisterkarte gespielt. Dazu kommt noch, dass man ein weiteres Schieben mit einem Holzstern erkaufen kann. Wir spielen meist die einfache Variante, weil hier beide Kinder mitmachen können und gerade kleine Kinder meist ohnehin nicht sooo geduldig sind. Die zweite Variante dauert wirklich länger und fordert die Kids auch mehr, sie müssen hier tatsächlich mehrere Spielzüge abschätzen können, was nicht immer einfach ist.
Generell wird das Spiel übrigens ab vier Jahren empfohlen und ich finde, dass das gut passt und durchaus realistisch ist. Klar, ein Kleinkind kann sich bei der “Einleitungsgeschichte” noch nicht wirklich vorstellen, was mit “Teleportieren” gemeint ist, aber man kann ja einfach eine eigene Geschichte erzählen. Wir etwa haben den Kids gesagt, dass die Tiere mit einem Raumschiff auf einem neuen Planeten gelandet sind und deshalb alle “verzaubert” wurden. Weshalb die Tiere so komisch/lustig aussehen, hat ohnehin niemand hinterfragt, unsere beiden haben sich einfach nur köstlich über die leicht verrückten Kreationen amüsiert … 😉 Unser Fazit: „Mucca Pazza“ ist ein kurzweiliges Schiebespiel, bei dem nicht nur Kinder großen Spaß haben!

Und zum Schluss haben wir noch eine Überraschung: Wir dürfen das Spiel einmal an Euch verlosen! Ihr wollt gewinnen? Dann macht gleich hier mit!

 

 


Fotos: Hersteller, Privat

3 Antworten zu “Quietschbunter, verrückter Spielspaß”

  1. Vielen lieben Dank für die tolle Verlosung!

  2. Avatar Christiane Herrmann sagt:

    Schöne Vorstellung, lieben Dank

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