Meine schönen Haare!

Durch hormonelle Veränderungen wie z.B. nach der Schwangerschaft kann es zu Haarausfall kommen. Was kann man dagegen tun? 

Ab wann spricht man von Haarausfall? Und ab wann ist er nicht mehr natürlich? Dr. Elke Janig vom Kuzbari Zentrum für Ästhetische Medizin erklärt:

“Grundsätzlich muss man wissen, dass man erst von einem Haarausfall spricht, wenn ein Ungleichgewicht zwischen ausfallendem und nachwachsendem Haar vorherrscht. Die Wachstumsphase der Haare unterliegt einem Lebenszyklus – am Tag können bis zu 100 Haare ausfallen, das ist ganz natürlich und normal.

Ein Haarausfall kann über einen Zupftest (man zieht am Haar und es fällt ganz leicht aus) selber festgestellt werden. Ein weiterer Indikator ist wenn die Haare büschelhaft ausfallen und sich kahle Stellen bilden.”

Ursachen für Haarausfall

Dr. Elke Janig: Tipps gegen Haarausfall

Dr. Elke Janig: Tipps gegen Haarausfall

“Für einen Haarausfall können sowohl natürliche als auch pathologische, also krankheitsbedingte Faktoren verantwortlich sein. Einer der häufigsten Gründe für Haarausfall bei Männern ist die sogenannte androgenetische Alopezie, von welcher ca. 50 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Es kommt dabei zur Bildung von sogenannten Hofratsecken an den Schläfen bzw. einem Kranz an der Scheitelplatte. Beide können ineinander übergehen.”

Bei Frauen ist Haarausfall eher hormonell bedingt, vor allem beim Abfall von Östrogen z.B. nach der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, aber auch ein Eisenmangel ist häufig die Ursache für Haarausfall bei Frauen.

Ursachen für Haarausfall

Für die Kopfmassage: Hair & Scalp Brush von Marlies Möller beauty haircare

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Die Experten vom Kuzbari Zentrum für Ästhetische Medizin zu den weiteren Gründen für Haarausfall: “Gerade die Lebensweise spielt häufig eine große Rolle, wenn es zu Haarausfall kommt. Akute psychische Belastungen und Stresssituationen können zu einem natürlichen Haarverlust führen. Diese rauben dem Körper viel Kraft, dass kaum mehr Energie für das Haarwachstum bleibt. Hormone, Medikamente, Diäten, der Wechsel der Jahreszeiten (Herbst und Frühjahr vermehrter Haarausfall) können auch für einen Haarausfall verantwortlich sein.”

Was tun bei Haarausfall?

  • Auf eine gesunde ausgewogene Ernährung achten. Ergänzen mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Zink, Eisen, Kieselerde, Vitamin B12, Folsäure.
  • Tinkturen für die Kopfhaut
  • Zu pflegenden Produkten greifen: Nivea Volumen Kraft & Pflege-Serie www.nivea.at

    Zu pflegenden Produkten greifen: Nivea Volumen Kraft & Pflege-Serie

    Neue Methode mit Eigenblut PRP (Platelet Rich Plasma): Die PRP Methode und die Behandlung mit Eigenblut, auch bekannt unter Vampir Lifting kann nicht nur für ein jugendlich, faltenfreies Hautbild (Hautpflegetipps von Dr. Janig findet Ihr hier) eingesetzt werden – auch Haarausfall lässt sich damit behandeln. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, wie der Haartransplantation, hat diese den Vorteil, dass es zu fast keinen Nebenwirkungen kommen kann. Die PRP Behandlung besteht aus zwei Schritten, die in der gleichen Sitzung (ca. 60 Minuten) erfolgen. Sehr positive Studien untermauern die Wirkung und die Erfolgsquote bei etwa 72 Prozent.

  • Die richtige Haarpflege: Ein austrocknendes Shampoo gibt dem Haarboden zu wenig Nahrung und führt auf diese Weise auch zu Haarausfall. Tönungen und Färbungen trocknen das Keratin des Haares aus, die Haare werden spröde und brechen ab. Daher lieber zu pflegenden Produkten greifen.
  • Ausreichendes Bürsten in alle Richtungen fördert die Durchblutung des Haarbodens, gleichzeitig werden alle lockeren Haare entfernt und die neue Haarpracht kann nachwachsen. Eine gelegentliche Kopfhautmassage, die auch die Durchblutung anregt, kann hilfreich sein.

 

Fotos: NiveaKuzbariMarlies Möller

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