Elternsorgen?

Oder wie wir unsere eigene Einstellung mit einem Lächeln verändern können …

 

Die Welt steht Kopf – und wir mit ihr … Manchmal scheint es am besten, die Online-Nachrichtenseiten wegzuklicken und den Fernseher gar nicht erst einzuschalten. Damit die Sorgen der Welt nicht auf uns einprasseln. Als könnten wir sie wegzaubern, wenn wir sie nicht zur Kenntnis nehmen …

Und am besten auch unsere ganz persönlichen Ängste und Befürchtungen. Löschen wir sie wie die Kreide-Worte an der Schultafel. Den Schwamm ins Wasser tauchen und drüberwischen – weg und los geht es, auf ein Neues, die Tafel kann mit ganz frischen Gedanken und Ideen beschrieben werden.

ElternsorgenManchmal gelingt uns das. Da lächeln wir unsere Sorgen einfach weg. Schauen hinaus in den blitzblauen Himmel und den Sonnenschein, konzentrieren uns auf das Schöne in unserem Leben. Und wie von Zauberhand wird das Negative weggelöscht und wir denken einfach nur noch positiv.

An anderen Tagen wiederum will das gar nicht klappen. Zu groß scheinen die Herausforderungen. Wie hat mir eine Bekannte einmal gesagt? Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen. Damals dachte ich, na ja, so schlimm wird es schon nicht werden. Dachte, dass es Sorgen genug macht, dass die Kleinen zeitgerecht für den Kindergarten fertig sind und gesund gefrühstückt haben.

Leider haben es Sinnsprüche, wie der Name schon sagt, so an sich, dass sie meist SINNvoll sind. Na ja, denke ich heute – zum Glück hab ich das damals ja noch nicht gewusst. Obwohl, wenn ich genauer überlege, finde ich es schade. Hätte ich die Kindergartenzeit mehr genossen … Ja, hätte ich. Aber nachher ist man immer schlauer. Das hat unser Leben so an sich.

Da hilft es auch gar nicht intensiv nachzudenken. Denn oft genug macht es das nicht einfacher, sondern komplizierter. Genießen wir, was wir an Zeit, an Energie, an Lebensfreude haben. Spüren wir sie in unserer eigenen Mitte, konzentrieren wir uns auf sie und dann – und nur dann – werden wir eine geballte Ladung davon tanken.

Man meint, die äußeren Umstände machen den Unterschied, ob jemand in seinem Leben mutig, glücklich, engagiert und motiviert ist. Aber das ist gar nicht wahr. Die Lebensumstände sollten es einfacher machen, fröhlich zu sein und das Leben zu genießen – ob man es wirklich kann, ist aber auch dann noch eine Frage der inneren Einstellung.

Wer nur sieht, was nicht stimmt, was schlecht ist oder zumindest noch besser sein könnte, findet das Lebensglück nie und nimmer. Weil das Glück einzig und allein in uns selbst ist. Denn glücklich wird man nicht – glücklich muss man sich schon machen. Indem man das Glück mit beiden Händen beim Schopf packt und nicht mehr loslässt. Nicht in frohen und nicht in traurigen Stunden. Lächeln wir uns selbst zu und sagen wir uns: Ich lass mich nicht unterkriegen …

 

Fotos: privat

 

 

1 Kommentar

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] gründlich zu hinterfragen. Und es sich selbst leichter zu machen. Wie man sich selbst den Alltag leichter macht? Das verraten wir Euch […]

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.