Einfach süß!

Richtiges Sweetie im Tiergarten Schönbrunn: allerliebstes Königspinguin-Baby!


Die letzten schönen Herbsttage nutzen wir ganz spontan für einen Besuch im Tiergarten Schönbrunn. Die Kids lieben dieses Familienprogramm (über den Familien-Eisbärentag haben wir Euch hier und über die Elefanten hier berichtet), auch wenn mir die Tiere hinter den Gitterstäben immer leid tun.

Aber im ältesten Zoo der Welt, in Schönbrunn, werden sie von ihren PflegerInnen liebevoll versorgt. Und einem Löwen in freier Wildbahn begegnen, das würde ich auch wieder nicht wollen. Für die Kinder ist es jedenfalls trotz aller Diskussionen und Bedenken rund um das Einsperren von Wildtieren toll, die Tiere im Zoo aus nächster Nähe kennen zu lernen.

Entzückendes Pinguin-Küken

tiergartenDie Überraschung im Polarium im Tiergarten Schönbrunn: ein Königspinguin-Küken. Geschlüpft am 30. August, hat es sich bis vor kurzem in einer Bauchfalte seiner Eltern versteckt. Inzwischen ist der Pinguin-Nachwuchs schon so groß, dass er auf den Füßen seiner Eltern keinen Platz mehr hat.

„Königspinguine sind in der Subantarktis verbreitet. Die Pinguineltern bauen keine Nester, sondern tragen das Ei abwechselnd auf ihren Füßen und bebrüten es in ihrer Bauchfalte. Da das Küken nach dem Schlüpfen nur ein spärliches Federkleid hat, wird auch das Küken in der Hautfalte gewärmt”, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Infos für Eure Kinder

Wollt Ihr Euch auf Euren Besuch im Zoo vorbereiten und den Kids Rede und Antwort stehen können? Hier sind ein paar Facts zum Thema:

  • Königspinguine sind nach den Kaiserpinguinen die zweitgrößte Pinguinart. Ausgewachsen sind sie bis zu 95 Zentimeter groß.
  • Das Kleine misst derzeit erst etwa 30 Zentimeter, entwickelt sich aber prächtig und hält die Eltern mit Füttern auf Trab.
  • Schratter: „Die Eltern wechseln sich nicht nur beim Brüten, sondern auch jetzt beim Füttern ab. Das Kleine wartet bereits mit aufgerissenem Schnabel, bis sie es mit vorverdautem Fischbrei versorgen.“

zoo

  • Welches Geschlecht das Küken hat, ist noch nicht bekannt. Bei den Königspinguinen sehen Männchen und Weibchen gleich aus. Durch eine genetische Untersuchung von Federproben wird später das Geschlecht festgestellt.
  • Wie alle Pinguinarten sind auch Königspinguine flugunfähig. Ihre Flügel haben sich zu Flossen umgebildet und sie sind ausgezeichnete Schwimmer. Bis das Küken seine ersten Schwimmversuche unternehmen wird, dauert es aber noch. Noch hat es ein braunes flauschiges Dunenkleid, das sich mit Wasser vollsaugen würde. Mit der ersten Mauser im Alter von rund zehn Monaten bekommt es ein voll entwickeltes Gefieder.
  • Im Freiland gibt es rund zwei Millionen Königspinguine. In Zoos gelingt ihre Zucht eher selten. Im Tiergarten Schönbrunn gab es vor zwei Jahren den letzten Nachwuchs.

FOTOS: Daniel Zupanc

 

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