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Tapfer sein, Mama!

„Unser“ erster Schultag

Kennt Ihr das, wenn Eltern bzw. Mütter immer in der „WIR-Form“ erzählen? Also zum Beispiel: „Wir müssen noch das Bild im Freunde-Buch fertigmachen.“ Oder: „Wir müssen jetzt noch in die Badewanne.“ Oder: „Für uns ist jetzt dann gleich Schlafenszeit …“ Manchmal finde ich das sehr amüsant, weil sie sich ohne zu überlegen als Einheit mit den Kindern sehen. Doch was den ersten Schultag betrifft … Nun, da ist es in den meisten Fällen tatsächlich so, dass Eltern UND Kinder loslassen „müssen“.

DSC_3891Ich war sehr aufgeregt, was den ersten Schultag unseres Großen anging. Aber ich habe mich bemüht, ihn das so wenig wie möglich spüren zu lassen. Der kleine Panda war so voller Vorfreude, so gespannt und einfach total positiv – als es dann tatsächlich so weit war, freute ich mich einfach nur mit ihm. Davor habe ich ehrlich gesagt schon immer wieder einige Szenarien im Kopf gehabt. Was, wenn die Umstellung von Kindergarten auf Schule sehr „hart“ wird? Was, wenn er in seiner Klasse keine Kinder kennt? Was, wenn er am Schulweg irgendwelche Probleme hat? –> Die Liste ließe sich wohl endlich fortsetzen. Doch diese Sorgen kennen wohl alle Eltern und die kann uns auch niemand nehmen. Genau wie unsere Kinder uns von Geburt an vertrauen und sich auf uns verlassen, kommt wohl auch irgendwann der Moment, wo wir ihnen vertrauen „müssen“ bzw. dürfen. Ich fange gerade damit an! 🙂
DSC_3937Für alle, die neugierig sind: Wir hatten einen ganz fabelhaften ersten Schultag! Zum Frühstück gab es ein Stück Lieblingsmarmorkuchen, danach haben wir das Zuckermädchen in den Kindergarten gebracht und dann durften wir Eltern gemeinsam mit den stolzen Erstklasslern in ihre Klassenräume und wurden herzlich von den Lehrerinnen begrüßt. Am ersten Schultag war nur eine knappe Stunde „Unterricht“, aber bereits ab morgen stehen fünf Stunden auf dem Stundenplan. Es bleibt spannend! 😀