Nerven bewahren!

10 Tipps, wie wir möglichst sanft aus den Ferien in den Schulalltag zurückfinden!

1. Guten Abend, gut Nacht!

Ganz ehrlich? Wir haben es heuer wieder nicht geschafft, die letzten Ferientage früher ins Bett zu gehen und früher aufzustehen. Das büßen wir jetzt, denn um 6 in der Früh rührt sich keiner von uns und der Schulbus ist schon weg, bis die Kinder endlich in Schuhen und Jacke vor der Tür stehen. Pünktlich in die Schule kommen die Kinder dann nicht – außer ich bringe sie doch mit dem Auto. Also: Ab nun heißt es früher Licht abdrehen und wieder in den Rhythmus finden.

2. Vorbereitung ist alles

Kostbare Zeit am Morgen spart man indem man sich am Abend konsequent alles für den nächsten Tag herrichtet. Kleider vorbereiten, Schultasche fix und fertig packen, totale Morgenmuffel decken auch schon den Tisch und stellen die Müslipackung heraus – jede Minute zählt jetzt für kleine Langschläfer!

3. Zettel-Wirtschaft

Eltern wissen: Zum Schulbeginn gibt es jede Menge Listen, Zettel und Formulare. Unser Tipp ist, die Kinder möglichst früh an das eigenständige Ausfüllen und Organisieren zu gewöhnen (funktioniert natürlich erst wenn sie schreiben können). Dann bekommen Mama / Papa einen Stoß, von dem sie nur Zettel für Zettel unterschreiben müssen. Perfekt und Zeit sparend!

4. Organisiert durch den Alltag

Nix ist fix, das gilt jetzt in den meisten Schulen. Daher alle Termine, auch die Verschiebungen, auf einem großen Papierblatt oder in einem Familienkalender notieren – dann behält man (eher) den Überblick!

5. Hefte, Umschläge & Co.

Das finden selbst eingefleischte Shopaholics nicht mehr lustig: Fast täglich gibt es jetzt Schulsachen zu besorgen. Besonders in höheren Schulen trudeln die Wünsche der LehrerInnen, was die Kinder für den Unterricht brauchen, nach und nach ein. Leserliche, übersichtliche Listen und ein Kuli zum Abstreichen helfen im Geschäft beim Einkaufen!

6. Beschriftung

Damit verbringen Eltern jüngerer Kinder Stunden: Alle Schulsachen inkl. Turnsachen, Jausenbox etc. beschriften (hilfreich ist es, Namensticker zu verwenden) und Bücher einpacken. Letzteres klappt gut mit selbstklebender Folie – und keine Sorge, wenn Ihr genügend Bücher eingepackt habt, schlägt sie auch weniger Wellen. Denn mit ein bisschen Übung hat man den Dreh heraus und spätestens im nächsten Schuljahr sind die Bucheinbände faltenfrei 😉 Einpacken lohnt sich trotz der Mühe, sonst sehen die Bücher innerhalb kurzer Zeit mehr als gebraucht aus.

7. Alles zu klein?

Ärmel zu kurz, Hosen zu eng, Schuhe zu klein? Da hilft nur eines: Die Herbst-/Wintersachen auf einen Stapel legen und durchprobieren. Wer rechtzeitig feststellt, was besorgt werden muss, hat in den Geschäften noch die volle Auswahl.

8. Kurse über Kurse

Jetzt wird man förmlich mit Kursangeboten bombardiert. Bei allem Überangebot gut überlegen, wie viel Zeit Euer Kind für regelmäßige Aktivitäten hat. Mehr als 2 pro Woche lieber nicht einplanen – Kinder brauchen auch Freizeit, um Spielen und Toben oder kreativ sein zu können. Der Schulalltag ist anstrengend, da sind Pausen und Zeit für sich wichtig. Am besten mit dem Kind besprechen, wofür es sich am meisten interessiert und dementsprechend auswählen. Auch wenn ich immer schon Reiten lernen wollte und nie durfte – wenn mein Kind das nicht will, dann hat es keinen Sinn, dass es einen Kinderkurs macht!

9. Geduld haben

Auch wenn das Familienleben jetzt weniger organisiert ist – das pendelt sich schon ein. Die Ferien waren lang, heiß und lustig, um in den Alltag zurückzufinden braucht es eben ein wenig Zeit. Und wenn das bis Anfang Oktober nicht geklappt hat, kann man immer noch den Familienrat einberufen.

10. Mach mal Pause

Rund um die Uhr perfekte Organisatoren zu sein, schafft keiner. Daher auch eigene Auszeiten einplanen. Sei es, dass man mit dem Partner gemeinsam die Füße hochlegt oder sich in die Kissen kuschelt und ganz entspannt den Lieblings-Film schaut oder dass Oma / Opa / Babysitter anrücken und man wieder einmal tüchtig auf die Pauke haut – ganz, was den eigenen Vorlieben entspricht. Gönnen wir uns als Auszeit das, was uns Spaß macht!

 

Fotos: pixabay.com

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