geburt

Mutterliebe

Klein und hilflos liegt meine Tochter in meinen Armen – und ist doch ein ganz eigenständiger Mensch, von der ersten Sekunde an … Familienschatz-Bloggerin Marion erzählt aus dem Leben mit ihren Kindern!


Die ersten Schneeflocken tanzen vor dem Fenster, in meinen Armen halte ich meine Tochter – ein Moment, der für immer in meinem Herzen ist. So komisch es klingen mag, aber ich hatte mich immer schon auf meine Süße gefreut. Schon als Kind und Jugendliche war für mich klar, dass ich später eigene Kinder haben wollte. Es war gar keine Frage.

Bis es dann so weit war, hat es einige Jahre gedauert. Zur Familiengründung entscheidet man sich meistens ja nicht so einfach und den richtigen Partner braucht man auch ;-). Als es dann so weit war und ich den kleinen Punkt in meinem Körper bei der Untersuchung bei der Frauenärztin auf dem Bildschirm sah, zog sich mein Herz voll sehnsuchtsvoller Vorfreude zusammen. Mein Baby, mein Kind …

babygeburtDiese Verbundenheit, diese Innigkeit spürt wohl nur eine werdende Mama. Sie bereitet sich auf die Geburt innerlich und äußerlich vor (Mehr über Geburtsvorbereitung hier). Spürt, wie das Kind in ihrem Bauch heranwächst, spürt die ersten Bewegungen, spürt die Nähe. Das Baby im Bauch kann uns sogar schon hören. Trotzdem ist es eine riesige Überraschung, wenn das Kleine dann das Licht der Welt erblickt. Es gibt viel zu tun, sich auf vieles einzustellen – und auch vieles zu genießen. Jetzt ist der Moment, in dem die Basis für die gemeinsame Zukunft von Kind und Eltern gelegt wird.

Heute weiß man, dass das Bonding, also die Grundlage für die spätere Beziehung, in den ersten Tagen nach der Geburt stattfindet. Die Zeiten, in den die Babys in den Geburtsabteilungen hinter verschlossenen Türen verwahrt und ihren Müttern nur zu festgesetzten Essenszeiten überlassen wurden, sind vorbei. Zum Glück, kann ich da nur sagen – oder kann sich irgendjemand von Euch vorstellen, Euer „frisch geschlüpftes“ Baby abgeben und Kinderschwestern überlassen zu müssen? Wo es doch so klein ist, so hilfebedürftig, wo Ihr es mit Eurer Liebe überschütten und ganz, ganz nah bei Euch haben wollt?

Wenn die ersten Schneeflocken fallen, denke ich immer an jenen Tag vor mittlerweile 18 Jahren, als ich meine Süße zum ersten Mal sah. Als ich sie begann zu hegen und zu pflegen, jeden Tag das Allerbeste für sie zu wollen, mit ihr durch Dick und Dünn zu gehen. Ganz egal, welche Zitronen uns das Leben auftischt – gemeinsam machen wir Limonade draus, die uns Energie und Kraft gibt, Hürden zu meistern und über Hindernisse drüberzuklettern. Gemeinsam geht es leichter.

Meine Süße, ich hab Dich lieb bis zu Sonne, Mond und Sternen und zurück!

 

FOTOS: privat

 

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  1. […] welche Bedürfnisse man selbst hat und welche Geburtenabteilung diese am besten abdeckt, um ein positives Geburtserlebnis zu […]

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