Schutz vor Sonne und Kälte

Hautschutz im Winter

Im Schnee & auf der Piste

Rehor

Dermatologe DDr. Gerald Rehor

Unsere Haut wird im Winter bei kalter Witterung oder hoher UV-Strahlung sehr beansprucht. Doch nicht nur Erwachsene leiden unter trockener, rauer und juckend-spröder Haut oder Sonnenbrand, speziell die Gesichtshaut unserer Kleinen ist besonders anfällig für diverse „Hautprobleme“. Wusstet Ihr, dass Babyhaut bis zu fünf Mal dünner als die eines Erwachsenen ist und eine noch unterentwickelte Talg- und Schweißdrüsenproduktion hat? Daher neigt sie besonders rasch zu Austrocknung, Erfrierung, Rötung und unangenehmen Reizungen.

Für sensible Baby- und Kinderhaut sollte man vor winterlichen Ausflügen daher immer ein Produkt mit Lichtschutzfaktor 50 oder 50+ wählen, das im besten Fall mit einem guten Kälteschutz kombiniert ist. Denn, so erläutert der der Vorarlberger Dermatologe DDr. Gerald Rehor: „Bereits Temperaturen unter 8 Grad Celsius senken die hauteigene Talgproduktion. Dadurch wird sensible Haut auch brüchiger und UV-Strahlung im Gebirge sowie Eiseskälte können noch schneller Schäden hervorrufen …“
Und auch für Erwachsene lautet die Empfehlung des Spezialisten: Bitte immer einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor wählen!

Neue Alpinsonnencreme schützt und pflegt

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Schutz und Pflege in einer Creme!

Die neu in Österreich erhältliche Alpinsonnencreme des deutschen Kinderhaut-Spezialisten Paedi Protect AG mit Schutzfaktor 50+ kombiniert nun erstmals Intensivsonnen- und Kälteschutz und wurde speziell für sensible Kinderhaut konzipiert. Besonders erwähnenswert ist, dass bei der veganen Rezeptur auf Inhaltsstoffe, die ein bis dato bekanntes Allergie- oder Gefahrenpotential beinhalten könnten, verzichtet wurde. Die neue Alpinsonnencreme ist frei von Farbstoffen, Parabenen, Mineralölen, PEG/PPGs und Silikonen und ihre Filtersubstanz enthält weder Octocrylene, noch Nano- oder Mikroplastikpartikel. Für besten Schutz und optimale Pflege wurde die Creme mit viel pflegendem Jojobaöl, mit BioZirbelkiefernholz-Extrakt und mit antioxidativ wirkendem Bio-Edelweiß-Extrakt angereichert.
Erhältlich ist die neue Wind & Wettercreme in Österreich bei DM, BIPA und Müller sowie online bei meindm.at und ppcreme.de – und bei uns, denn wir verlosen aktuell 5 Sets inklusive süßem Plüschpinguin (KLICK)! 😉

Tipps für Hautschutz im Winter

Draußen zu spielen und zu toben tut Kindern übrigens zu jeder Jahreszeit gut – und uns Eltern natürlich auch! Mit der richtigen Bekleidung und guter, den jeweiligen Bedürfnissen angepasster Hautpflege sollte dem Freizeitspaß auch bei eisigem Wind und kühlen Temperaturen nichts im Wege stehen. Wenn dann auch noch folgende Tipps beachtet werden, kann der Spaß im Schnee beginnen! 🙂

  1. Sonnenschutz idealerweise ca. 30 Minuten vor Verlassen des Hauses auftragen und unmittelbar zuvor KEINE Feuchtigkeitscreme benützen!
  2. Unbedingt auch Nase, Hals, Ohren und Handrücken eincremen und für die Lippen einen Balsam mit hohem Lichtschutzfaktor wählen.
  3. Nachcremen! Es empfiehlt sich, ca. alle zwei Stunden nachzucremen, speziell an besonders sensiblen Stellen wie Nasenrücken oder Ohren.
  4. Auch an Sonnenschutz denken, wenn das Wetter morgens nebelig-trüb ist.
  5. Die Sonne am Berg nicht unterschätzen und anfangs besser nur ein kurzes Sonnenbad nehmen!
  6. Neben dem richtigen Schutz empfiehlt es sich auch, auf der Piste bzw. am Berg immer eine gute Sonnenbrille oder/und Skibrille zu tragen! Die sich im Schnee reflektierende Sonne greift nämlich nicht nur unsere Haut, sondern auch uunsere Augen an und kann die Sehkraft sogar vorzeitig schwächen.
Mit dem richtigen Haut Schutz steht dem Schneespaß nichts im Weg

Mit dem richtigen Hautschutz steht dem Schneespaß nichts im Weg!

 

 

 

Fotocredits:

Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld (Felicitas Matern), Packung Alpinsonnencreme (Paedi Protect),

DDr. Gerald Rehor (privat), Kinder im Schnee: (Thinkstock), honorarfrei zum Druck, Pixabay.com

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Haben unsere Kinder zu wenig Freiraum?

 

Natürlich wollen wir als Eltern für unsere Kinder das Beste. Wir halten die Kleinen vor allfälligen Gefahren fern und setzen sie nicht unnötigen Risiken aus. Doch sorgen wir uns zu viel? Neigen wir zum Überbehüten? Ein kritischer Blick auf den Freiraum für Kinder.

Freiraum für Kinder: wie viel ist genug?

Freiraum für Kinder heute eingeschränkt

„Früher war die Natur ein riesiger Spielplatz. Heute hat sich der Radius, in dem sich Kinder und Jugendliche unbeaufsichtigt bewegen dürfen, auf wenige hundert Meter verringert“, stellt der Alpenverein fest. „Kinder werden an der Hand geführt und so nicht nur vor Risiken und Gefahren bewahrt, sondern auch vor der eigenen Weiterentwicklung“, heißt es weiter.

Zu wenig Freiräume, um die eigenen Grenzen auszuloten bedeutet demnach auch zu wenig Möglichkeiten für die motorische und koordinatorische Weiterentwicklung. „Kinder brauchen Abenteuer“, so der Alpenverein. Sie müssen die Möglichkeit haben, die eigenen Kräfte in der Natur zu erproben und ihre Grenzen auszuloten.

Klettern macht Spaß und ist gut für die Motorik.

Lernen durch probieren

Dieser Effekt leuchtet schon bei den ersten Schritten im Kleinkindalter ein, verdeutlicht Jürgen Einwanger, von der Alpenverein-Akademie: „Kinder erlernen das Gehen, indem sie sich wackelig auf zwei Beine stellen, stürzen und es gleich danach mit derselben Freude wieder versuchen. So lange, bis es klappt. Würde man sie dabei immer an der Hand nehmen und sie am Umfallen hindern, würde man ihre Fortschritte deutlich verzögern.“

„Das größte Risiko ist offenbar, wenn es beim Spielen kein Risiko mehr gibt„, so Einwanger. Laut einer Studie hat demnach eine allzu sichere Spielumgebung nicht nur negative Auswirkungen auf die körperliche Fitness, sondern auch auf die soziale, emotionale und intellektuelle Entwicklung.

Mehr Risikobereitschaft

„Es ist definitiv so, dass wir Veränderungen wahrnehmen. Von einem Absatz zu springen, auf einen Baum zu klettern, zu stolpern, ohne sich zu verletzen: Gewisse motorische Fähigkeiten scheinen für immer mehr Kinder zur Herausforderung zu werden„, sagt Hanna Moser, Leiterin der Alpenvereinsjugend.

Fördern

Aktivitäten zum sicheren Umgang mit Risiko.

Auch wir als Eltern werden immer präsenter. Oft bringen wir die Kinder bis vor die Haustür von Schulen, Freunden oder Vereinen. Daher sind Unternehmungen, die Eigenständigkeit und Risiko-Kompetenz der Kids fördern, nicht von der Hand zu weisen. Gefordert sind schlussendlich wir Eltern, mit mehr „Mut zum Risiko“.

Für Interessierte: Der Alpenverein bietet viele Programme, wie „risk’n’fun“, das Förderprogramm für „Junge Alpinisten“ oder Sommercamps. Ziel ist es hierbei Freiräume zu geben und Verantwortung zu ermöglichen. Ihnen liegt unter anderem das pädagogische Handlungsmodell risflecting® zugrunde. Kinder und Jugendliche werden dabei an einen souveränen Umgang mit Rausch und Risiko heranführt.

Die Alpenvereinsjugend ist die größte Jugendorganisation Österreichs. Für Infos bitte hier klicken.

Mehr zu risflecting®:  hier klicken.

 

 

Foto ©: Alpenverein, pixabay.com