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Fröhliche Weihnacht überall

Pünktlich zum 24. Dezember sind die Kinder und ich krank geworden. Fieber, Husten, Schnupfen – das ganze Programm. Irgendwie scheint das vorprogrammiert zu sein, die letzten Jahre war auch immer mindestens ein Familienmitglied nicht fit.

Aber ganz ehrlich? Je weniger man sich darüber aufregt, desto besser. Was hatte ich immer für Pläne für den Vormittag des 24. Dezember … Wollte lange mit den Kindern spazierengehen oder vielleicht in den Zoo oder ins Spielzeugmuseum? Noch ein letztes Mal auf einen Adventmarkt? Oder ins Kasperltheater? Bisher waren wir an diesem Tag aber noch immer daheim 🙂kindergartenpinnwnd

Ich hätte vielleicht schon ein klein wenig stutzig werden sollen, als ich die Infowand des Kindergartens vor einigen Tagen mal genauer ansah und mir dabei die Anschlagtafel für gerade kursierende Krankheiten ins Auge fiel. Da stand nämlich so ziemlich alles drauf, was man bei seinen eigenen Kindern eigentlich NIE brauchen kann … Aber irgendwie blieben wir verschont bzw. gesund. Bis zum 22. Dezember, ab da ging es dann bei uns los. Und wie das bei Geschwistern oder zumindest bei unseren Kindern so ist, waren innerhalb von eineinhalb Tagen beide Kinder krank. Seit gestern nachmittag hat es nun eben auch mich erwischt. Unsere xmas2Nasen leuchten wie die von Rudolph dem Rentier und statt engelsgleichen Gesängen wurde bei uns unterm Weihnachtsbaum gehustet und geröchelt. Die Weihnachtsgeschichte habe ich trotz Heiserkeit vorgelesen, das wollte ich unbedingt. Aber unser komplettes Essen hat mein Mann gezaubert, er stand ab heute Mittag in der Küche und hat einen superleckeren Braten mit Ofengemüse, Rotkraut und Knödeln gezaubert. Ab jetzt ist das unsere Weihnachtsessen-Tradition!

Meine Eltern waren auch da und wir hatten einen lustigen, gemütlichen Nachmittag mit feinem Essen, tollen Geschenken und viel Zeit zum Reden und Spielen. Obwohl wir wirklich alles andere als fit sind, war es ein wunderschöner Weihnachtstag. Vorm Schlafengehen haben wir die Kinder noch dick eingepackt und haben uns in den Garten gestellt, um Sterndlspritzer anzuzünden – das war einer der schönsten Momente an unserem Weihnachtstag! Der kleine Panda und das Zuckermädchen waren begeistert und strahlten um die Wette. Generell muss ich sagen, dass ich besonders zu Weihnachten immer wahnsinnig glückich bin, wenn ich meine Kinder ansehe. Ich bin dankbar, dass sie gesund sind, dass wir einander haben und vor allem auch dafür, dass es uns so gut geht. Wir haben warme Kleidung, können unser Weihnachtsessen selbst aussuchen und wenn uns jemand fragt, was wir uns zu Weihnachten wünschen, müssen wir meist ein ganzes Weilchen überlegen, weil wir rein materiell gesehen eh schon fast alles haben.

Was Wünsche betrifft, so möchte ich an dieser Stelle unbedingt noch ein Video posten, dass mich diesbzgl. sehr nachdenklich gemacht hat. Ein Mädchen aus New York verlor bei einem Hausbrand vor zwei Jahren ihre Familie und einen Großteil ihrer Haut sowie ein Bein und einen Arm. Sie wurde schon unzählige Male operiert und man kann sich wohl nicht annähernd vorstellen, was dieses kleine Kind schon durchmachen musste. Doch ihr einziger Weihnachtswunsch waren heuer Karten! Safyre wünschte sich Weihnachtskarten, um daraus einen Kartenbaum zu bauen. Ich war so gerührt und freute mich unsagbar, als ich gestern online ein Video sah, auf dem gezeigt wurde, dass sie schon tausende Karten aus aller Welt erreicht haben. Meine ist auch darunter und ich finde, wir sollten uns vielleicht wirklich wieder alle mehr darauf besinnen, zu genießen und zu schätzen, was wir haben – es kann sich so schnell ändern. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen wunderschöne Weihnachtsfeiertage im Kreise Eurer Lieben.

Hier ist das Video zu Safyre – wer ihr eine Karte schreiben möchte, kann das nach wie vor tun (SAFYRE, P.O. Box 6126 Schenectady, NY 12306, USA):

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