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Ab in den Urlaub

Ohne große Gepäck geht es mit Kindern nicht – oder doch? Unsere Tipps fürs Kofferpacken für den Familienurlaub.

Wenn Familien reisen, hat das meist etwas mit Chaos zu tun. Luftmatratzen (oder Schisachen, ganz nach Saison), Wasserkocher, Lieblingsspielsachen, der halbe Kleiderschrank für alle Eventualitäten … Wir fahren nur für eine Woche weg? Komisch, die Nachbarn denken wir ziehen schon wieder aus der neuen Wohnung aus …

Papa flucht, weil er kaum mehr aus der Windschutzscheibe sieht und Mama jammert, weil sie die kuschelige Bettdecke nicht mehr ins Auto stopfen konnte. Die Kinder wiederum quengeln, weil sie kaum Platz auf den Rücksitzen haben. Kommt Euch das bekannt vor? Dann macht Euch im nächsten Urlaub eine Checkliste, was Ihr von all dem Gepäck wirklich gebraucht habt – oder zieht einfach unsere Auflistungen zu Rate. Dann spart bestimmt Zeit, Nerven und Energie.

Weniger ist mehr

Beim Packen heißt es: Sich im Zweifelsfalle auf das Notwendige beschränken, und die große Modeschau auf eine andere Gelegenheit verschieben. Bei Kosmetika empfehlen sich praktische Reisegrößen, mit denen man im Kurzurlaub auch ganz bestimmt auskommt (gibt es z. B. in Drogeriemärkten).

Und bei Spielsachen? Mit müssen das liebste Kuscheltier oder die Lieblings-Puppe, ein paar Bilderbücher zum Vorlesen, Stifte und Papier und ein besonderes Lieblingsspielzeug. Am Urlaubsort sind neue Freunde, Spielsachen im Spielzimmer des Hotels oder Animationsprogramme meist viel spannender als das eigene Spielzeug. Und für uns Eltern ist ein von unnötigem Gepäck unbelasteter Urlaub in jedem Fall entspannender!

 


Damit wird es unterwegs nicht langweilig

  • Reise-Ausgaben von Gesellschaftsspielen (z.B. von Kosmos)
  • Kleine Bilderbücher
  • Beschäftigungs- und Ausmalblocks
  • Steck- und Magnetspiele
  • CDs mit Hörspielen und Musik
  • Wenn es gar nicht anders geht: Nintendo, Handyspiele, DVD-Player

Was soll in die Reise-Apotheke?

  • persönliche Medikamente
  • Insektenschutz
  • Desinfektionsmittel, Heil- und Wundsalben auch für Sonnenbrand
  • Pflaster und Verbandsmaterial
  • Sicherheitsnadel, Pinzette und Schere
  • Medikamente gegen Schmerz und Fieber (entsprechende Kindersäfte oder -zäpfchen in verschiedenen Stärken, homöopathische Mittel – je nachdem, was auch zu Hause üblicherweise gut vertragen wird), Übelkeit und Durchfall, Insektenstiche und Allergien, Reisekrankheit, Kreislaufbeschwerden sowie Augen-, Ohren und Nasentropfen
  • Sonnenschutzmittel entsprechend dem Hauttyp, für Kinder wasser- und schwitzfest und mit hohem Faktor
  • Fieberthermometer

 

Foto: © Die Spiegelburg / www.coppenrath.de, pixabay.com

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